Sattler, ein Spezialist für kundenspezifische Compounds und RecyclingCompounds, arbeitete mit Carbon Minds zusammen, um Product Carbon Footprints (PCFs) für sein gesamtes Produktportfolio bereitzustellen.

Im Interview berichtet Michael Trapp, warum sich Sattler für diesen Schritt entschieden hat, welche Herausforderungen dabei bestanden und welchen Mehrwert die Zusammenarbeit mit Carbon Minds geschaffen hat.

Michael Trapp, Geschäftführer von Sattler KunststoffWerk

Können Sie Ihr Unternehmen kurz vorstellen und beschreiben, welches Ziel Sie erreichen wollten?

Die Sattler KunststoffWerk GmbH produziert seit 1965 am Standort Mühlheim am Main hochwertige, durchgefärbte thermoplastische Compounds und Recycling-Compounds für Sichtteile. Jeder Compound wird nach Kundenwunsch mit einer individuell entwickelten Rezeptur punktgenau gefertigt – für Anwendungen in der Elektrotechnik, der Gebäude- und Haustechnik, der Medizintechnik, im Maschinen- und Anlagenbau sowie bei Schreibgeräten.

 

Weil immer mehr Kunden nach Product Carbon Footprints fragen, wollten wir ihnen für unser gesamtes Portfolio transparente und belastbare PCF-Daten bereitstellen. Gleichzeitig war für uns von Anfang an klar, dass wir dafür keine eigene PCF-Infrastruktur aufbauen und dauerhaft betreiben wollten. Deshalb haben wir uns für die Zusammenarbeit mit Carbon Minds entschieden.

Welche Herausforderungen gab es?

Die eigentliche Herausforderung bestand darin, Product Carbon Footprints nicht nur für einzelne Produkte, sondern für unser gesamtes Portfolio bereitzustellen – und das mit einer Vielzahl individuell entwickelter, kundenspezifischer Rezepturen.

 

Eine interne Umsetzung hätte erhebliche Investitionen in IT, Datenmanagement und Personal erfordert. Zudem sollte die Lösung nicht nur einmalig funktionieren, sondern dauerhaft tragfähig sein und sich nahtlos in unsere bestehenden Prozesse einfügen. Entscheidend war für uns daher, einen Partner zu finden, der diese Aufgabe zuverlässig und effizient übernimmt.

Wie konnten Sie diese Herausforderungen lösen?

Gemeinsam mit Carbon Minds haben wir ein automatisiertes PCF-System für unser gesamtes kundenspezifisches Produktportfolio implementiert.

Da wir die Umsetzung vollständig auslagern konnten, haben wir interne Ressourcen gezielt entlastet und deutlich Zeit gewonnen – so blieb der Fokus weiterhin auf unserem Kerngeschäft, während Carbon Minds den Aufbau des PCF-Prozesses verantwortete. Die Zusammenarbeit war dabei durchweg professionell, effizient und von echter partnerschaftlicher Abstimmung geprägt.

„Durch die Zusammenarbeit mit Carbon Minds konnten wir interne Ressourcen gezielt entlasten, deutlich Zeit gewinnen und unseren Kunden transparente, belastbare PCF-Daten bereitstellen.“

Michael Trapp,

Geschäftsführer

Sattler KunststoffWerke

What have you achieved in the end?

Intern konnten wir den Aufwand für die Bereitstellung von Product Carbon Footprints deutlich reduzieren und verfügen heute über transparente, belastbare PCF-Daten für unser gesamtes Portfolio. Nach außen stärkt das unseren Marktauftritt: Auf Basis dieser Daten ermöglichen wir unseren Kunden fundierte Entscheidungen und unterstützen sie dabei, durchgefärbte Kunststoffgranulate mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck schneller und mit größerer Sicherheit auszuwählen.

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